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Erneuerbare Energien

Solarenergie

Sonne, Wind, Erdreich und Wasser bieten zahlreiche Möglichkeiten, Strom und Wärme für das eigene Haus zu erzeugen. Sie stehen unbegrenzt und kostenfrei zur Verfügung, sind gut für unser aller Klima und machen unabhängig von Öl und Gas. Diese Rubrik informiert zu neuen Einsatzmöglichkeiten, aktuellen Technologien und staatlichen Fördermitteln.

Solarförderung: Neue Fördersätze ab 1. April 2012

Was Sie jetzt bei einer Photovoltaikanlage in Massivhaus oder Fertighaus beachten müssen

Der Bundestag hat neue Fördersätze für Solarförderung beschlossen: Demnach müssen Besitzer von Massivhaus oder Fertighaus künftig weniger Einnahmen kalkulieren, wenn sie selbst erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Und das geht ins Geld: Hausbesitzer und Bauherren, die sich jetzt für die Installation einer Photovoltaikanlage interessieren, erhalten bis zu 40 Prozent weniger Vergütung als jene Hauseigentümer, die bereits eine Solaranlage ihr Eigen nennen können. Der Bauratgeber Deutschland hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

 

Mit Kirschkernen heizen

Biomassebrenner sorgen für die Verwertung von Pflanzenresten

alt Kirschkerne für die Beheizung des Hauses und die Bereitung von warmem Wasser zu verfeuern - das klingt erst einmal ein wenig skurril. Doch moderne Biomassebrenner können diese und andere pflanzliche Rohstoffe thermisch verwerten und so als Wärmequelle nutzen. Denn nicht nur Holz besitzt eine Menge Energie, sondern auch andere Pflanzenreste wie etwa Hackschnitzel aus Holzresten und dem Beschnitt von Bäumen und Büschen, Heu aus der Landschaftspflege, Pressrückstände aus der Ölgewinnung oder gepresste Getreidereste.

 

 

Förderung fürs Heizen mit Holz

Geld vom Staat für den Umstieg auf "Erneuerbare"

alt Ob steigende Energiepreise oder Klimaschutz -  es gibt gute Gründe, die Heizung von fossilen auf nachwachsende Brennstoffe umzustellen. In Deutschland ist auf Grund der günstigen Preise und guten Verfügbarkeit seit einigen Jahren Holz wieder eine beliebte Alternative geworden. Wegen des verhältnismäßig großen Lagerbedarfs wird Holz gern zur Beheizung von Ein- und Zweifamilienhäusern genutzt. Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gibt es noch einen Grund mehr: Der Umstieg auf Pellet- und Hackschnitzel-Heizungen wird finanziell gefördert.

 

 

Strom und Wärme selbst erzeugen

altInteraktiver SolardachCheck berechnet Solarthermie- und Photovoltaikanlagen für das eigene Dach

Ob steigende Preise, versiegende Energiequellen oder unsichere Technologien - Unabhängigkeit bei der eigenen Energieversorgung wird für Hausbesitzer immer attraktiver. Die Lösung dafür liegt auf dem Dach: Solarenergie. Dass Sonnenenergie neben der Stromerzeugung auch für die Wärmeerzeugung immer beliebter wird, zeigt eine aktuelle Untersuchung der co2online GmbH.

 

Neue Marktübersicht zu Pelletheizungen

altDie Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gibt ihre „Marktübersicht Pelletheizungen“ in aktualisierter Auflage heraus. Mit rund 330 Pelletkesseln und 80 Pelletöfen von 66 Herstellern wurde sie nochmals deutlich erweitert. Die Broschüre beinhaltet Informationen über Lösungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, aber auch über mittlere und große Pelletheizungen.

Europaweit entwickelt sich der Markt für Pelletheizungen und Holzpellets sehr dynamisch. In Deutschland liegt die jährliche Zubaurate bei rund 20.000 Anlagen, Ende 2010 dürfte ihr Gesamtbestand etwa 150.000 Anlagen erreicht haben.

Holzpellets und Pelletheizungen bieten hervorragende Möglichkeiten, klimaneutral und mit nachwachsenden Rohstoffen zu heizen. Dank ihrer Kompaktierung und genormten Qualität erlauben es Holzpellets, den Brennstoff Holz auch im dicht bebauten Raum der Dörfer und Städte zu nutzen. Dabei zeichnen sich Pelletkessel und -öfen durch sehr hohe Effizienz, Komfort und geringe Emissionen aus.

 

Heizen mit Pellets schont Geldbeutel und Klima

Preisvergleich macht Kostenvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen deutlich

alt Pellets sind als heimischer Energieträger aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz preisstabiler und günstiger als fossile Brennstoffe. Das macht der Kostenvergleich zwischen Öl und Pellets deutlich, der den direkten Preisvorteil beziffert.

Über den Zeitraum von Mai 2009 bis Mai 2010 waren Pellets laut Branchenzahlen mindestens um sieben Prozent günstiger, zuletzt betrug der Kostenvorteil sogar 32 Prozent. Im Schnitt sparten Verbraucher damit rund 17 Prozent gegenüber Öl ein. „Während fossile Energieträger teils starken Schwankungen unterliegen, bildet sich der Pelletpreis unabhängig von spekulativen Einflüssen am heimischen Markt.“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts.
 

Wie viele Kollektoren braucht das Haus?

Den Einsatz von Sonnenwärme richtig planen

Mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz sind regenerative Energien im Neubau Pflicht. Aber auch in bestehenden Gebäuden wird der Einsatz der sparsamen Sonnenwärme immer beliebter. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) informiert, welche Kollektortypen es gibt und wie viel Fläche für die solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung installiert werden sollte.

 

Pellets im Frühjahr am günstigsten

altHolzpellets sollten jetzt im Frühjahr gekauft werden. Nach dem langen und harten Winter sind die Pelletvorräte bei den meisten Haushalten aufgebraucht. „Nachdem die Heizsaison vorüber ist, raten wir, mit dem Füllen der Lager nicht bis zum Sommer zu warten. Denn jetzt profitieren Verbraucher beim Pelletkauf von günstigen Frühjahrspreisen“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI)

 

Begabten-Förderung

Kombination aus Solarthermie und Brennwert spart doppelt und wird gefördert

alt Außergewöhnliche Leistungen werden belohnt – und besonders Begabte werden gefördert. Was sich in Schule und Ausbildung, gilt auch in der Heiztechnik. Ein System, das besonders effizient und umweltschonend heizt und warmes Wasser produziert, erfreut den Hausbesitzer durch niedrige Energiekosten und wird Staat mit einer Förderung bedacht.

 

Komfortabel heizen mit Holz

So bequem kann der Abschied von Erdöl und Erdgas sein

alt Den Abschied von Erdgas und Erdöl möchten die meisten Hausbesitzer lieber heute als morgen vollziehen und ihre Heizung auf zukunftssichere, erneuerbare Energien umstellen. Denn während die fossilen Brennstoffe endlich sind und sich in Zukunft noch deutlich verteuern dürften, ist Holz ein nachwachsender und zudem CO2-neutraler Energieträger. Holzpellets sind ein heimischer Rohstoff, der Resthölzer sinnvoll nutzt, die bei der Verarbeitung von Holz abfallen.

 
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