Was Sie jetzt bei einer Photovoltaikanlage in Massivhaus oder Fertighaus beachten müssen
Der Bundestag hat neue Fördersätze für Solarförderung beschlossen: Demnach müssen Besitzer von Massivhaus oder Fertighaus künftig weniger Einnahmen kalkulieren, wenn sie selbst erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Und das geht ins Geld: Hausbesitzer und Bauherren, die sich jetzt für die Installation einer Photovoltaikanlage interessieren, erhalten bis zu 40 Prozent weniger Vergütung als jene Hauseigentümer, die bereits eine Solaranlage ihr Eigen nennen können. Der Bauratgeber Deutschland hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.


Kirschkerne für die Beheizung des Hauses und die Bereitung von warmem Wasser zu verfeuern - das klingt erst einmal ein wenig skurril. Doch moderne Biomassebrenner können diese und andere pflanzliche Rohstoffe thermisch verwerten und so als Wärmequelle nutzen. Denn nicht nur Holz besitzt eine Menge Energie, sondern auch andere Pflanzenreste wie etwa Hackschnitzel aus Holzresten und dem Beschnitt von Bäumen und Büschen, Heu aus der Landschaftspflege, Pressrückstände aus der Ölgewinnung oder gepresste Getreidereste.
Ob steigende Energiepreise oder Klimaschutz - es gibt gute Gründe, die Heizung von fossilen auf nachwachsende Brennstoffe umzustellen. In Deutschland ist auf Grund der günstigen Preise und guten Verfügbarkeit seit einigen Jahren Holz wieder eine beliebte Alternative geworden. Wegen des verhältnismäßig großen Lagerbedarfs wird Holz gern zur Beheizung von Ein- und Zweifamilienhäusern genutzt. Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gibt es noch einen Grund mehr: Der Umstieg auf Pellet- und Hackschnitzel-Heizungen wird finanziell gefördert.
Interaktiver SolardachCheck berechnet Solarthermie- und Photovoltaikanlagen für das eigene Dach
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gibt ihre „Marktübersicht Pelletheizungen“ in aktualisierter Auflage heraus. Mit rund 330 Pelletkesseln und 80 Pelletöfen von 66 Herstellern wurde sie nochmals deutlich erweitert. Die Broschüre beinhaltet Informationen über Lösungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, aber auch über mittlere und große Pelletheizungen.
Pellets sind als heimischer Energieträger aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz preisstabiler und günstiger als fossile Brennstoffe. Das macht der Kostenvergleich zwischen Öl und Pellets deutlich, der den direkten Preisvorteil beziffert. 
Holzpellets sollten jetzt im Frühjahr gekauft werden. Nach dem langen und harten Winter sind die Pelletvorräte bei den meisten Haushalten aufgebraucht. „Nachdem die Heizsaison vorüber ist, raten wir, mit dem Füllen der Lager nicht bis zum Sommer zu warten. Denn jetzt profitieren Verbraucher beim Pelletkauf von günstigen Frühjahrspreisen“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI)
Außergewöhnliche Leistungen werden belohnt – und besonders Begabte werden gefördert. Was sich in Schule und Ausbildung, gilt auch in der Heiztechnik. Ein System, das besonders effizient und umweltschonend heizt und warmes Wasser produziert, erfreut den Hausbesitzer durch niedrige Energiekosten und wird Staat mit einer Förderung bedacht.
Den Abschied von Erdgas und Erdöl möchten die meisten Hausbesitzer lieber heute als morgen vollziehen und ihre Heizung auf zukunftssichere, erneuerbare Energien umstellen. Denn während die fossilen Brennstoffe endlich sind und sich in Zukunft noch deutlich verteuern dürften, ist Holz ein nachwachsender und zudem CO2-neutraler Energieträger. Holzpellets sind ein heimischer Rohstoff, der Resthölzer sinnvoll nutzt, die bei der Verarbeitung von Holz abfallen.


